đ§ đ©âđđ„ âFREEDOM AN‘ WHISKY GANG THEGITHER?â – HISTORISCH-LITERARISCHES SPITZEN-TASTING MIT DER ‚QUEEN OF MALTS‘ LISA MARIA FEIGE UND PIT KRAUSE âđđ – sold out!
Sie ist DAS neue Gesicht in der Whisky-Szene und beim Whisky-Botschafter: Lisa Maria Feige a.k.a. Queen of Malts lehrte frĂŒher an der Uni in Regensburg (Literatur, Schwerpunkt Schottland und seine Kultur) und hat uns schon öfter besucht und geholfen. Nun taucht sie voll in die Szene ein mit Tastings, Ihrem Beruf bei Heinemann und vielseitiger Autorenschaft. Damit passt Lisa 100% in unsere Walhalla und sie freut sich, mit mir eine Verkostung feinster Whiskys abzuhalten – gepaart mit ganz viel Whiskygeschichte, schottischer IdentitĂ€t und literarischen AuszĂŒgen. Ihr werdet staunen!
Wer wissenschaftlich trockene VortrĂ€ge befĂŒrchtet, liegt falsch. Mit viel Charme und fundiertem Wissen sowie Humor der beiden Tasting Master wird das sehr unterhaltsam und lehrreich – edutainment mit Tiefe! Dazu wirklich alte und historisch relevante Top-Drams aus den Tiefen des Museums. Rundumschlag! Pit bringt ca. 8 – 9 AbfĂŒllungen, die exakt passen – inkl. Anekdoten aus der lebendigen Whisky-Geschichte, die man in keinem Buch lesen kann. Geschlossene Brennereien und verschwundene Marken werden auch dabei sein. Der Hauch der Geschichte streift uns…:
Eine literarisch-historische Reise durch 200 Jahre Whisky und schottische IdentitĂ€t – mit feinster flĂŒssiger Begleitung đ
Vor diesem non-profit Event, welchem beide Vortragenden mit Herzblut entgegenfiebern, wird eine Tour durch die Walhalla of Whisky fĂŒr Neulinge angeboten.
Seid dabei – es wird soooo spannend und interessant. Nicht nur fĂŒr Nerds, ein Abend fĂŒr alle, Eure Partner, kulturell und literarisch Interessierte und GenieĂer. Lest mehr unten.
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LISA SCHREIBT ZU IHREM TEIL FOLGENDES:
GRUNDIDEE
âFreedom an‘ whisky gang thegitherâ, schrieb Robert Burns, und dieser eine Satz trĂ€gt die ganze Geschichte von Schottlands NationalgetrĂ€nk. Aus Steuerwiderstand und Schmuggel wurde innerhalb von zwei Jahrhunderten das respektable, königlich geadelte AushĂ€ngeschild des britischen Empire. Dieses Tasting erzĂ€hlt genau diese Geschichte anhand von sieben Destillerien. Von einer Lowland-Brennerei mit Bezug zu Robert Burns bis zu einem Whisky, der tatsĂ€chlich mit einem Schiffswrack der 1940er Jahre verbunden ist. Zu jeder Destillerie gibt es eine verbĂŒrgte historische Anekdote und ein passendes literarisches Werk: Burns, Walter Scott, Elizabeth Grant, Robert Louis Stevenson, Neil Gunn und Compton Mackenzie treffen so auf ihre eigenen Drams. Peter Krause ĂŒbernimmt die Auswahl der Whiskys, den Ausschank und die Tasting Notes. Ich liefere als Ehrengast dazu den historischen, kulturellen und literarischen Rahmen und erzĂ€hle zu jeder Destillerie ihre Geschichte. So wird aus dem Abend keine Vorlesung, sondern eine gute Geschichte zum guten Dram, unterhaltsam und trotzdem mit echtem Hintergrund.
KONZEPT (IN KOOPERATION MIT PITS DRAMS)
Der rote Faden des Abends: Whisky war nie nur ein GetrĂ€nk, sondern immer auch eine Geschichte darĂŒber, was schottisch sein in einem bestimmten Moment bedeutet hat. Mal wird Whisky zum Symbol des Widerstands, mal wird er von auĂen vereinnahmt und domestiziert, und immer wieder gibt es Stimmen am Rand, oft weiblich, oft vergessen, die die groĂe ErzĂ€hlung durcheinanderbringen. Das ist auch der Stoff meiner Doktorarbeit. An diesem Abend geht es aber nicht um Theorie, sondern um die besten Geschichten, die dabei herausgekommen sind.
Wir starten im aufstĂ€ndischen 18. Jahrhundert, kurz nach der Act of Union von 1707, als Whisky fĂŒr Freiheitsgedanke und Widerstand gegen die englische Excise-Verwaltung stand. Von dort geht es in die Romantisierung und Legalisierung des 19. Jahrhunderts, mit Walter Scotts Erfindung des pittoresken Hochlands und einem echten Höhepunkt: dem Besuch Georges IV. 1822 in Edinburgh, als plötzlich nur noch echter Schmuggelwhisky aus Glenlivet gut genug fĂŒr den König war. Danach wird es literarisch unheimlich bei Robert Louis Stevenson, bevor wir bei der Scottish Renaissance der 1920er und 30er Jahre landen, bei Neil Gunn und Compton Mackenzie, die den Mythos, den sie geerbt haben, gleichzeitig feiern und durchschauen.
Jede Destillerie steht damit fĂŒr eine Wendung in dieser Geschichte, nicht nur fĂŒr eine Region oder einen Stil. Die GĂ€ste verkosten also nicht einfach sieben gute Whiskys, sondern durchleben nebenbei zwei Jahrhunderte schottischer Geschichte.
Die Aufteilung des Abends ist denkbar klar. Peter Krause wĂ€hlt die Whiskys aus, schenkt sie aus und ordnet sie sensorisch ein. Ich ĂŒbernehme zu jeder Destillerie die Geschichte dahinter: die Anekdote, das literarische Zitat, den historischen Hintergrund. Idealerweise wechseln wir uns direkt am Glas ab. Er spricht ĂŒber Nase, Gaumen und Abgang, ich erzĂ€hle, warum genau dieser Whisky an genau dieser Stelle der Geschichte auftaucht.
INHALTE
- Rebellion (Lowlands, 1780er Jahre): der Exciseman-Dichter Robert Burns und der Freiheitsgedanke.
- Schmuggel und vergessene Stimmen (Speyside, um 1800): weiblicher Widerstand im Verborgenen.
- Kontrabande wird Krone (Speyside, 1822): Glenlivet und der König, der nur Schmuggelware trank.
- Royale Weihe (Deeside, 1848): Queen Victoria adelt den erfundenen Highland-Mythos endgĂŒltig.
- Gotische Verunsicherung (Isle of Skye): Stevenson, Jekyll and Hyde und die gespaltene schottische Seele.
- Selbstbefragung der Renaissance (Highlands, 1920er/30er Jahre): Neil Gunn schreibt den Mythos, den er selbst hĂŒtet.
- Der komische Epilog (ĂuĂere Hebriden, 1941): ein Schiffswrack, Zehntausende Kisten Whisky und ihr Roman.
ZITATE
âFreedom an‘ whisky gang thegither! Tak‘ aff your dram!â
Robert Burns, The Author’s Earnest Cry and Prayer
âlooking everywhere for pure Glenlivet whisky; the King drank nothing else.â
Elizabeth Grant, Memoirs of a Highland Lady
âThe king o‘ drinks, as I conceive it, Talisker, Isla, or Glenlivet!â
Robert Louis Stevenson, The Scotsman’s Return from Abroad
âwhisky, a work of art which is always repeated, yet always unique.â
Neil M. Gunn, Whisky and Scotland
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